Wertheim April 2019
Mit dem Wohnwagen nach Wertheim
Montag, 22. April 2019 von wowa
Camping
Mit dem Wohnwagen nach Wertheim
Dieses mal ging es Mitte April nach Wertheim am Main. Wir wollten diesmal von hier aus einige Touren ins Umland unternehmen. Das Wetter sollte ja mitspielen.
Wir sind bei strahlendem Sonnenschein auf dem Campingplatz angekommen. Zu dieser Jahreszeit ist hier kaum was los. Corona gab es noch nicht und die Welt war noch in Ordnung. Es war unser zweites Jahr mit unserem Wohnwagen in Wertheim. Nach der Ankunft haben wir uns erst mal ausgebreitet. Das Vorzelt wurde aufgebaut und danach ging es mit dem Rad nach Wertheim einen Kaffee trinken.
Die Kreisstadt des Main-Tauber-Kreises im fränkischen Nordosten Baden-Württembergs, ist eine Mittelalterliche Kleinstadt in der Region Heilbronn-Franken. Ausgangspunkt dieser Tour war der Azur Campingplatz Wertheim.
Die Stadt wurde im Jahre 836 als „Biscofesheim“ erstmals erwähnt. Bereits 735 wurde vom heiligen Bonifatius mit dem Benediktinerinnenkloster Tauberbischofsheim, eines der ersten deutschen Frauenklöster in Bischofsheim gegründet und seine Verwandte, die Heilige Lioba, als Äbtissin eingesetzt. Unter Liobas tatkräftiger Leitung entwickelte sich das Frauenkloster zu einem bedeutenden Bildungs- und Kulturzentrum für das gesamte untere Maintal. Mit dem Benediktinerinnenkloster war die Stadt Tauberbischofsheim unter Lioba bereits im 8. Jahrhundert ein Schulstandort.
In und um Tauberbischofsheim gibt es viel zu sehen. Die historische Altstadt schmückt sich mit zahlreichen fränkischen Fachwerkgebäuden, engen Gassen, Kirchen, Kapellen, dem Marktplatz mit seinem neugotischem Rathaus und natürlich dem Kurmainzischen Schloss mit Türmersturm, der das Wahrzeichen von Tauberbischofsheim darstellt. Aber auch in der Umgebung warten viele malerische Ortschaften und natürlich die wunderschöne Landschaft des Lieblichen Taubertals darauf, entdeckt zu werden.
Einen Zentrumsnahen Parkplatz findet man in der Ringstraße 29, 97941 Tauberbischofsheim. Hier kann man günstig Parken und ist schnell im Zentrum der kleinen Altstadt mit seinen vielen kleinen Geschäften. In der Tourist-Information, im Rathaus am Marktplatz, findet ihr zahlreiche Informationsschriften, Broschüren und Souvenirs. Ebenso werdet Ihr hier zu verschiedene Themen rund um den Ort beraten.
Miltenberg ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Regierungsbezirk Unterfranken und gehört seit 1816 zu Bayern. Ausgangspunkt dieser Tour war der Azur Campingplatz Wertheim.
Am besten man Parkt mit dem PKW am Parkplatz Mainbrücke . Günstig und nahe der Altstadt gelegen. Von hier aus sind es nur wenige Gehminuten bis zur Hauptstraße im Herzen der Altstadt. Hier lohnt es sich zum Mittagessen beim Riesen , dem ältesten Gasthaus in Deutschland, einzukehren oder man verweilt in einem Kaffee am alten Marktplatz . Auch ein Besuch in der Miltenburg mit ihrem Museum (Ikonen und moderne Kunst) sollte man sich nicht entgehen lassen. Auf dem Rückweg zum Parkplatz kann man dann noch mal im Miltenberger Outlet Center vorbei schauen, hier gibt es Markenartikel zu Sonderpreisen und einem Foto Stopp am Zwillingstor der alten Mainbrücke einlegen.
Schon die Menschen der Vor- und Frühgeschichte wussten um die strategische Bedeutung des Engpasses am Mainknie zwischen Odenwald und Spessart und errichteten mächtige Ringwälle auf dem Greinberg (Ringwall Greinberg) oberhalb Miltenbergs und auf dem Bürgstadter Berg (Ringwall Bürgstadter Berg). Um 155 n. Chr. schlossen die Römer hier den fast schnurgerade nach Süden verlaufenden „vorderen Limes“ an den Main an. In der Nähe des heutigen Miltenberges stieß der Limes auf den Main, der ab hier weiter nordwärts die natürliche Grenze des Römischen Reiches nach Germanien hin darstellte. Es befinden sich die Überreste zweier römischer Kastelle zwischen Miltenberg und Kleinheubach sowie zwischen Miltenberg und Bürgstadt.
Mit dem Fall des Limes in der Mitte des 3. Jahrhunderts verloren die Kastelle ihre Funktion der Grenzsicherung. Das Kastell Miltenberg-Altstadt war jedoch noch im 4. Jahrhundert bewohnt, was durch Münzfunde belegt ist. Für das 5. Jahrhundert lassen sich keine sicheren Besiedlungsspuren erbringen. Ab dem 7. Jahrhundert, möglicherweise bereits im 6. Jahrhundert waren die römischen Ruinen wieder bewohnt. In der Ost Ecke des ehemaligen Kastelles wurde damals unter Ausnutzung der römischen Mauer eine Mörtelmauer errichtet. Sporenfunde deuten auf hochrangige Personen hin und sprechen dafür, dass das Kastell im Zusammenhang mit der fränkischen Ostkolonisation stand. In den folgenden Jahrhunderten war die Anlage kaum genutzt, bis im 12. Jahrhundert, wiederum in der Ost Ecke des alten Kastells ein Wohnturm angelegt wurde. Hierbei könnte es sich bereits um den Sitz des Adelsgeschlechtes Wallhausen gehandelt haben, die kurz darauf hier bezeugt sind.
Lohr am Main ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart. Sie liegt am Main im Spessart etwa auf halber Strecke zwischen Würzburg und Aschaffenburg. Lohr ist ein Mittelalterliches Städtchen und der Sitz, aber kein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Lohr am Main. Ausgangspunkt dieser Tour war der Azur Campingplatz Wertheim.
Als Zentrumsnahen Parkplatz findet man z.B. den Parkplatz Seeweg. Hier kann man max. 2 Stunden kostenfrei mit Parkscheibe parken. Weitere Touristen-Informationen erhält man in der Altstadt.
Wusstet Ihr, dass Schneewittchen eine Lohrerin war?
"Der sprechende Spiegel - Vater, Mutter, Stiefmutter und Schneewittchen - der wilde Wald und der Frischling - die Zwerge und die Berge - der gläserne Sarg - die eisernen Pantoffeln, alle Fixpunkte des Märchens "Schneewittchen" kann man mit Fakten, Daten und Örtlichkeiten belegen; mit den wissenschaftlichen Methoden der Fabulologie konnte der Beweis erbracht werden, dass sich unser Märchen zwischen Lohr und Bieber im Spessart abspielte und dass Schneewittchen tatsächlich eine Lohrerin war ...(aus: "Schneewittchen - Zur Fabulologie des Spessarts" von Dr. Karlheinz Bartels)
Auf den ersten Blick ist die Innenstadt von Lohr am Main ein malerisches Ensemble aus prächtigen Fachwerkhäusern. Bei genauerem Hinsehen aber entdeckt man wahre Schätze.
Fast ausnahmslos sieht man in Lohr fränkisches Fachwerk. Das älteste Fachwerkhaus ist ein spätgotisches Doppelhaus mit unterschiedlichen Geschosshöhen. Sehenswert und historisch sehr interessant sind die Hausportale, Hausmadonnen sowie die wunderschönen Wirtshausschilder.
Kunstvolles Fachwerk, geschnitzte Eckpfosten und ein besonders prächtiger Wirtshaus-Ausleger mit einem vergoldeten Adler kennzeichnen den Maler-Winkel (Hauptstraße 19-27). Das Ensemble liegt gegenüber des Alten Rathauses. Früher war dort die bedeutende Gastwirtschaft „Zum Stern“.















































