Gardasee 2019
Mit dem Wohnwagen an den Gardasee
Mittwoch, 26. Juni 2019 von wowa
Camping
Mit dem Wohnwagen an den Gardasee
Als wir zu Hause losgefahren sind, war das Wetter noch recht schön. Sonne und Wolken wechselten sich ab und die Temperaturen waren auch erträglich. Allerdings je näher wir dem Altmühltal kahmen, unserem ersten Übernachtungsziel, desto schlechter wurde das Wetter.
Kurz nach der Ankunft am frühen Mittag auf dem Campingplatz Kratzmühle (B), begann es dann auch leicht zu regnen und es wurde stück für stück etwas kälter. Der Campingplatz Kratzmühle liegt ca. 7Km unweit der Autobahn A9 Abfahrt Altmühltal/Kinding direkt an der Altmühl. Hier ist im wahrsten Sinne des Wortes Hund und Katze begraben. Sehr ruhig inmitten der Natur. Allerdings auch ohne Handy und Internetempfang. Noch nicht mal das Navi hat hier Empfang. Dafür eignet sich dieser Platz sehr gut zur Übernachtung.
PS: Bei unserem letzten Besuch dieses Platzes 2025, hatten wir besten W-Lan Empfang und auch Handyempfang. Da hat sich einiges zum Besten gewendet.
Vor dem Eingang zum Platz gibt es ein recht gutes Restaurant mit italienischer Küche. Am Platz gibt es einen Brötchenservice. Wer ein wenig Zeit hat, sollte einen Abstecher nach Beilngries unternehmen. Eine schöne kleine Stadt mit vielen Lokalen und kleinen Geschäften. Es gibt auch in Beilngries einen Campingplatz NATURAMA Beilngries. Dort muß man sich aber selber mit einem Computer einchecken. Dieser hat bei uns nicht funktioniert, so das wir auf unserer Rückreise wieder auf dem Campingplatz Katzmühle übernachtet haben und dann mit dem PKW nach Beilngries gefahren sind.
Am nächsten Tag ging es dann weiter über München und Kiefersfelden zum nächsten Übernachtungsplatz auf den Campingplatz Inntal direkt an der A12 Richtung Innsbruck Abfahrt Wiesing. Trotz zur direkten Nähe der Autobahn ist von dieser fast nichts zu hören (Schallschutzmauer). Der Platz bietet Übernachtungsplätze direkt vor der Schranke, wo man angekoppelt (bei Gespannen) stehen kann. Strom und Wasser ist vorhanden. Die wirklich tollen und nagelneuen Duschen am Platz können natürlich mit genutzt werden und ein Brötchenservice ist auch vorhanden. Das Lokal am Platz bietet leckere regionale Speisen. Leider wurde das Wetter immer schlechter und es setzte leichter Dauerregen ein.
Am nächsten morgen ging es bei wechselhaftem Wetter weiter Richtung Gardasee. Gegen Mittag trafen wir dann am Campingplatz la Rocca an. Der Platz war schon sehr voll und leider waren die großen Komfortplätze alle belegt. Somit mussten wir uns auf einen der sehr engen Plätze stellen. Wir konnten hier gerade so die Markise mit Seitenteilen aufbauen. Unser PKW passte gerade noch so davor. Das Frontteil unseres Markisen Vorzeltes konnte deshalb nicht angebracht werden. Leider hielt sich das Wetter nur die ersten beiden Tage. Dann begann es Tag für Tag kälter zu werden und es regnete ständig. Der Platz an sich ist recht schön. Allerdings sind die meisten Plätze sehr klein und für größere Wohnmobile und Wohnwagen nicht geeignet. Das Restaurant und der Supermarkt sind sehr teuer. Da lohnt sich doch ein Abstecher, z.B. mit dem Rad, ins ca. 1Km entfernte Bardolino oder in die andere Richtung nach Garda was ebenfalls nur ca. 1Km entfernt ist. Es gibt dann aber doch wesentlich bessere Campingplätze mit größeren Plätzen am Gardasee.
Camping la rocca und Heimreise
Am 2. Tag fuhren wir mit dem Rad nach Bardolino zum Schoppen. Schuhe kaufen. Ja das muss am Gardasee sein. Wer gerne gute Schuhe möchte ist hier im Paradies. Diesmal blieb es bei nur 4 Paar. Nach einem Bummel durch die Altstadt und einem Eis aus der Hand, ging es zurück zum Campingplatz. Da das Wetter dann Tag für Tag schlechter wurde fuhren wir dann lieber mit dem Auto. Einmal nach Lazise zum Mittagessen in die Pizzeria al Paradise und einmal zum Grande Affi Lebensmittel kaufen. Leider mussten wir unsere geplanten Touren wegen des schlechten Wetters alle absagen. Aber wir kommen wieder. Dann aber auf einem anderen Campingplatz und zu einer anderen Jahreszeit.
Nach knapp 1 Woche entschieden wir uns dann wegen des immer schlechter werdenden Wetters, Richtung Heimat aufzubrechen. Jetzt wurde das Wetter, je weiter wir Richtung Norden fuhren, immer besser. 2 Tage später waren wir wieder zu Hause.

















